Profibus

Für eine Profibus-Kommunikation ist eine spezielle PCI Karte erforderlich. In Profibus-Anwendungen ist Viper.NET immer ein Slave. Die Ein-/Ausgangsdatenbereiche werden über hexadezimale Konfigurationsdaten definiert. Diese werden dem Slave bei der Initialisierung übergeben.

Bei der Single-Byte-Module-Configuration-Data ist ein Konfigurationsbyte dabei folgendermaßen aufgebaut:

Bit

Bedeutung

0-3

Datenlänge minus eins. Die Einheit ist dabei in Bit 6 kodiert.

4,5

01 = Eingänge, 10 = Ausgänge

6

0 = [byte], 1 = [word]

7

0 = byte/word konsistent, 1 = Datenbereich ist konsistent

Beispiele:

Hex

Bin

Beschreibung

9F

1001 1111

16 Byte konsistente Eingänge

AF

1010 1111

16 Byte konsistente Ausgänge

Für die Anbindung sind die folgenden Schnittstellenkarten implementiert.

Softing PB-PRO1S-PCI

Über die GInOutHardware ‚Profibus Slave Card - PB-PRO1S-PCI‘ wird eine ‚PB-PRO1S-PCI‘ PCI-Karte der Firma Softing AG eingebunden. Für die Installation und Konfiguration der Karte ist das Softwarepaket ‚Setup5459.x64.exe - Softing Profibus Drivers and API‘ der Firma Softing AG erforderlich. Mit dem Tool ‚PROFIBUS Control Panel‘ wird der symbolische Name der PCI-Karte, der Operationsmodus (=DP Slave) und die Kanalnummer konfiguriert.

../../../_images/gio-profibusslave-softing-pb-pro1s-pci-CreateNewHW.png
  1. Type: Profibus Slave Card - PB-PRO1S-PCI

  2. ID: ID vergeben

  3. Name suffix: Steuerung benennen

  4. Create: Button drücken, um Objekt zu generieren

  5. DisplayName: Steuerung bennenen

  6. BoardNumber: Eindeutige ID von [0..N], mit der die PCI-Karte in der ‚Gefasoft C++ Dll GInOutHw.PbPro1sPci.dll‘ identifiziert wird.

  7. DefCfgData: Profibus Datenkonfiguration. Kommaseparierte hexadezimale Definition der Ein-/Ausgangsdatenmodule dieses Profibus-Slaves. Siehe auch: Profibus

  8. SlaveAddress: Slave-Adresse von [1..N].

  9. SymbolicName: Symbolischer Name der PCI-Karte. Der symbolische Name ist mit dem ‚PROFIBUS Control Panel‘ einzustellen !

  10. UserPrmData: Kommaseparierte hexadezimale Konfiguration der Benutzer Daten für diesen Profubus-Slave (z.B. „“ oder „00,00,00“). Diese werden für die Initialisierung der verwendet.

  11. +: Die Datenbereiche für Ein-/Ausgänge werden automatisch über den Parameter DefCfgData angelegt. Daher sind diese Taster bei Profibus Datenblöcken ohne Funktion. Die folgenden Datenblöcke werden angelegt und können in der Datenkonfiguration angebunden werden.

  • 1 - cfg in‘ : Datablock ID 1 := Eingangsdaten

  • 2 - cfg out‘ : Datablock ID 2 := Ausgangsdaten

Siehe auch

Siemens PB-CP5614-SLAVE

Über die GInOutHardware ‚Profibus Slave Card - PB-CP5614-SLAVE‘ wird eine ‚PB-CP5614‘ PCI-Karte der Firma Siemens AG eingebunden. Für die Installation und Konfiguration der Karte ist das Softwarepaket ‚Simatic NET PC/Software für windows (V8.0 + SP1)‘ der Firma Siemens AG erforderlich. Mit dem Tool ‚PG-PC-Schnittstelle einstellen‘ wird der Name des Zugangspunktes für die Karte definiert.

../../../_images/gio-profibusslave-siemens-cp5614-CreateNewHW.png
  1. Type: Profibus Slave Card - PB-CP5614-SLAVE

  2. ID: ID vergeben

  3. Name suffix: Steuerung benennen

  4. Create: Button drücken, um Objekt zu generieren

  5. DisplayName: Steuerung bennenen

  6. BoardNumber: Eindeutige ID von [0..N], mit der die PCI-Karte in der ‚Gefasoft C++ Dll GInOutHw.PbCP5614Slave.dll‘ identifiziert wird.

  7. CpName: Name des Zugangspunktes für die PCI-Karte. Der Name ist mit dem Tool ‚PG-PC-Schnittstelle einstellen‘ zu konfigurieren !

  8. SlaveAddress: Slave-Adresse von [1..N].

  9. DefCfgData: Profibus Datenkonfiguration. Kommaseparierte hexadezimale Definition der Ein-/Ausgangsdatenmodule dieses Profibus-Slaves. Siehe auch: Profibus

  10. UserPrmData: Kommaseparierte hexadezimale Konfiguration der Benutzer Daten für diesen Profibus-Slave (z.B. „“ oder „00,00,00“). Diese werden für die Initialisierung der konfigurierten Datenbereiche verwendet.

  11. +: Die Datenbereiche für Ein-/Ausgänge werden automatisch über den Parameter DefCfgData angelegt. Daher sind diese Taster bei Profibus Datenblöcken ohne Funktion. Die folgenden Datenblöcke werden angelegt und können in der Datenkonfiguration angebunden werden.

  • 1 - cfg in‘ : Datablock ID 1 := Eingangsdaten

  • 2 - cfg out‘ : Datablock ID 2 := Ausgangsdaten

Siehe auch